Flexibler Raum für mehr Innovation



Meetings und Workshops bei memox sind besonders – besonders produktiv und besonders kreativ. Teams aus den unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen verlassen die Locations regelmäßig mit dem Gefühl, die gesteckten Ziele erreicht und die eigene Innovationskraft optimal genutzt und gestärkt zu haben.


Diese Erfahrung hat viele der Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, dazu bewegt, unsere Corporate Solution in Betracht zu ziehen. Von einzelnen Meetingräumen bis zu ganzen Konferenzetagen in flexibler Nutzung mit Kontingenten in unseren memox Locations.

Vor fast drei Jahren wurden die ersten memox-Räume in verschiedenen Unternehmen und Bildungsinstitutionen eingerichtet und wir haben uns zum Jahresende hin folgende Fragen gestellt:


  • Welchen Einfluss hatte der Raum auf die Zusammenarbeit der Teams langfristig?

  • Welche Auswirkung(en) hat memox auf die Ergebnisse, die in Meetings und Workshops erzielt wurden?

  • Und - würde die Entscheidung für einen memox-Raum wieder genauso getroffen?



Unsere erste Station: das Centre Löwenberg der SBB


Auf einer Tour durch die Schweiz mit Stopps in Zürich, Bern und Basel haben wir innovative Unternehmen besucht, die mit der Nutzung von memox den Schritt gewagt haben, ihren Mitarbeitenden ein besonderes Lern – und Veranstaltungsumfeld zu bieten.


Eine Station unserer Reise war das Centre Löwenberg der SBB in Murten. Das Seminar – und Tagungszentrum der Schweizerischen Bundesbahnen ist gelegen auf dem Gut von Schloss Löwenberg und bietet mit seiner Architektur auf dem beeindruckenden Gelände ein interessantes Spannungsfeld. Vor zwei Jahren wurde im Centre der erste memox-Raum eingerichtet, unter der Federführung von Thomas Aebischer, dem Leiter der SBB-Bildungszentren.


Mensch - Technik - Organisation



„Das ging alles sehr rasch. Ich war überzeugt vom Konzept und diese Überzeugung habe ich auch rübergebracht. Klar hat das Energie gekostet, aber ich habe mir die Zeit genommen, das Konzept meinen Mitarbeitenden und den Ausbildern in den Kick-Offs vorzustellen und das war gut investierte Zeit. Von daher war es für mich überhaupt nicht mühsam, im Gegenteil: es war eine Freude. Ich bin überzeugt vom Produkt und es funktioniert. Es war der richtige Weg.“



Für Thomas ist ein Erfolgsfaktor des Raumes die Einbettung in die Arbeitsphilosophie des Bildungszentren: Mensch – Technik – Organisation:


„Das Dreieck Mensch – Technik - Organisation, das muss einfach stimmen. Du musst die Leute auch fit machen. Es nützt nichts, einfach eine Technik in den Raum zu stellen und die Menschen damit allein zu lassen. Der Raum muss auf die Veranstaltung und das Setting der Bildungsveranstaltung ausgerichtet sein, oder auch umgekehrt. Wir haben die kritische Größe, dass wir glücklicherweise einen eigenen Bereich für Kultur und Leadership mit hervorragenden Moderatoren haben, die uns intern unterstützen.“



Skepsis am Anfang – Dann Begeisterung ohne Ende


Im Centre Löwenberg gibt es inzwischen zwei Räume, die mit Produkten von memox ausgestattet sind und die in der Einrichtung und Nutzung den Prozessen des Collaboration Intelligence & Operating Systems (CIOS) folgen: sie sind schnell umbau – und anpassbar, das Mobiliar und Raumlayout unterstützen die Workshop-Teilnehmenden bei der Erreichung ihrer Zielvorgaben und die Räume können für unterschiedliche Formate genutzt werden. Wir fragten Thomas, wie sich das Feedback auf den Raum gestaltete und ob es auch kritische Stimmen gab. Fühlten sich Leute wohl im Raum oder waren sie überfordert?



„Wohlgefühlt haben sich die Teilnehmer, überfordert war meiner Einschätzung nach niemand. Aber ja, es gab durchaus kritische Stimmen; allerdings weniger von den Teilnehmenden als von den Moderatoren. Die müssen den Raum jetzt gemeinsam mit den Teilnehmenden selbst einrichten, anstatt eine bestimmte Bestuhlung zu bestellen. Aber diese Kritik hielt nur so lange, bis sie es zum ersten Mal selbst gemacht haben, dann war das vom Tisch.

Die anfängliche Skepsis - die es bei allem gibt, was neu ist - die war da, aber nur für eine sehr kurze Zeit. Ich kann mich an den ersten Workshop erinnern, den ich hier gemacht habe. Die Leute haben schon von außen gesehen, dass da was anders ist und das allein hat den Workshop bereits positiv beeinflusst. Etwas anderes anzutreffen als erwartet stellte sich als gute Einstimmung auf die Sequenz heraus. Die klassische Plenarbestuhlung will in diesem Raum niemand – wäre aber natürlich trotzdem machbar.“


Vorreiter mit Strahlkraft – weitere Räume in Zürich, Olten, Bern, Bellinzona und Lausanne


Inzwischen ist die Corporate Solution nicht nur im Centre Löwenberg umgesetzt; die Bildungszentren in Zürich, Olten und Bern haben bereits Räume eingerichtet und nutzen diese für interne Workshops; Lausanne und Bellinzona folgen. Wie kam es dazu?


„In Zürich, Olten und Bern war es so, dass ich vor Ort war und das Konzept und den Raum erklären konnte. Das hat sich dann rumgesprochen, bis Lausanne und Bellinzona dann auch gesagt hat: so einen Raum wollen wir auch. Diese Entwicklung mitzuerleben, das war schon toll. Seit drei Jahren verfolge ich jetzt diese Geschichte – von der anfänglichen Skepsis, wo ich die Leute ein bisschen „schubsen“ musste, bis heute, wo ich sie manchmal bremsen muss. Aber so ist es mir lieber: ich bremse lieber, als dass ich antreibe. Und mit diesen Räumen ist es genauso passiert.“


Innovation, ja bitte! Aber wie?



„Ich muss der Konzernleitung nie eine Wirtschaftlichkeitsrechnung machen, da sie selbst gern in den Räumen arbeitet und gerne herkommt. Aber natürlich kann man die Leute, die zum ersten Mal in den Raum kommen, nicht komplett alleine lassen. Es gibt Moderatoren, die können damit umgehen, andere sind damit aber auch überfordert. Daher mache ich, wenn ich es einrichten kann und jemand zum ersten Mal hier ist, ein kurzes Intro und so funktioniert es sehr gut. Es gibt auch Unterstützung in schriftlicher Form, wenn es jemand nachlesen möchte. Am Ende steht jedoch immer: ich will in diesen Raum. Da die Nachfrage extrem groß ist, haben wir inzwischen zusätzliches Mobiliar angeschafft, so dass wir sogar einen traditionellen Raum schnell in einen memox-Raum verwandeln können.



Mit memox in die Zukunft


Konnte Thomas Veränderungen in Bezug auf Zusammenarbeit oder Ergebnisse durch die Nutzung des memox-Raums beobachten?


„Die Veränderungen zeigen sich eher im Kursgeschehen als im Ziel. Jemand, der hier drin war, der will immer wieder rein, weil er weiß: hier kann ich arbeiten. Und dann habe ich pilotmäßig eine kleine Umfrage gemacht, bei Auszubildenden, Moderatoren, allen, die den Raum genutzt haben: hat dieses Setting, dieser Raum einen positiven Beitrag geleistet bei der Zielerreichung und da haben 80% gesagt: ja.“



Das Centre Löwenberg verfügt insgesamt über 30 Räume, inklusive der Räume im Schloss. Inzwischen gibt es außerdem noch eine mobile Einrichtung, mit der ein dritter memox-Raum spontan eingerichtet werden kann, wenn die Nachfrage groß ist.


„2021 wird das Centre komplett saniert und modernisiert. Ich gehe stark davon aus, dass 2022/2023 der Anteil solcher Räume im Gegensatz zu den traditionell eingerichteten eher noch zunehmen wird.“


Das heißt, die Entscheidung für den memox Raum würdest du wieder genau so treffen?


„Absolut. Es ist wirklich anders, du kommst hier rein und es ist…wow. Es ist kreativ, es ist motivierend, es ist mal was anderes. Das ist für mich der beste Beweis. Schlimm wäre es, wenn der Raum ständig leer stünde. Aber das Gegenteil ist der Fall.


(lacht) Und das ist natürlich eine Genugtuung für mich!“